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Radfahren ist eine gute Möglichkeit, sanft in Form zu kommen

Viele Menschen sind sesshaft: Wir verbringen die meiste Zeit des Tages sitzend, sei es bei der Arbeit, im Auto oder vor dem Fernseher. Übergewicht und andere körperliche und psychische Erkrankungen sind häufig die Folge davon. Es ist höchste Zeit, etwas zu unternehmen! Radfahren ist eine der gesündesten Aktivitäten und für fast jeden geeignet. Radfahren verbrennt Kalorien, schont die Gelenke und fördert die Durchblutung. Radfahren verbessert die Muskulatur und die Lungenfunktion, macht Freude und ist außerdem gut für die Umwelt. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Radfahren so gut für Sie ist, was Sie beachten sollten und welche weiteren Vorteile der Ausdauersport auf zwei Rädern zu bieten hat.

Radfahren ist sowohl gesund als auch praktisch für den Alltag

Es ist schwierig, regelmäßig Zeit für Sport zu finden, wenn man beruflich und privat sehr eingespannt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Aktivitäten wie Laufen, Schwimmen oder Fitnesstraining lässt sich Radfahren häufig problemlos in den Tagesablauf integrieren. Wir können einen großen Teil unserer täglichen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen, z. B. die Fahrt zum Bäcker, einen schnellen Einkauf oder den Weg zur Arbeit. Man muss nicht ins Fitnessstudio gehen, nicht duschen, sich nicht umziehen … und man kann jeden Tag ohne große Anstrengung trainieren.

Was genau macht das Radfahren so vorteilhaft?

Radfahren ist als Ausdauersportart ein echter Allrounder, der der Gesundheit mehr nützt als viele andere Aktivitäten. Natürlich ist es genauso wichtig, es nicht zu übertreiben! Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Hausarzt, bevor Sie mit dem Radfahren beginnen, denn jeder Mensch reagiert anders auf körperliche Belastungen. Aber warum kann häufiges Reiten Ihrer Gesundheit zuträglich sein?

  • Die Geheimwaffe gegen Fettleibigkeit: Radfahren hilft beim Abnehmen, weil es Kalorien verbrennt und den Fettstoffwechsel erfolgreich ankurbelt, wie im nächsten Abschnitt näher erläutert wird.
  • Schutz der Gelenke: Radfahren schont nicht nur die Gelenke, sondern kann auch Arthrose vorbeugen, denn durch die Kreisbewegung der Beine wird der Gelenkknorpel in Hüfte und Knie ständig mit Sauerstoff versorgt. Da der Sattel einen großen Teil des Gewichts trägt, werden die Kniegelenke weit weniger belastet als etwa beim Laufen.
  • Herz-Kreislauf-Training: Radfahren ist gut für Herz und Kreislauf, da es den Blutfluss erhöht, die Arterien entlastet, den Blutdruck senkt und das Herz entspannt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbessert regelmäßiges Radfahren die Herzgesundheit und verringert das Risiko eines Herzinfarkts um bis zu 50 %.
  • Entwicklung der Muskeln: Radfahren trainiert praktisch die gesamte Körpermuskulatur, einschließlich Rücken, Gesäß, Rumpf, Beine und Nacken sowie den Schulter-Arm-Hand-Bereich.
  • Stärkung der Rückenmuskulatur: Rückenprobleme werden häufig durch Bewegungsmangel und eine unangemessene Anspannung der Rückenmuskulatur verursacht. Die kreisende Beinbewegung beim Radfahren steigert den Stoffwechsel der Bandscheiben, kann die Rückenmuskulatur entlasten und stützt die Wirbelsäule durch den Aufbau von Muskeln im Lendenwirbelbereich.
  • Frische Luft für die Lunge: Regelmäßiges Treten sorgt für eine gleichmäßige Sauerstoffzufuhr in der Lunge und trainiert die Atemwegsmuskulatur.
  • Schutz vor Infektionen: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trägt zur Stärkung des Immunsystems bei, das sich gegen Krankheiten wehren kann.
  • Eine Anerkennung für koordinative Anstrengungen: Radfahren verbessert die Beweglichkeit, die Reaktionszeit und die Koordination. Darüber hinaus wird durch die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, der visuellen Wahrnehmung und der Aufmerksamkeit das allgemeine Sturzrisiko minimiert, was besonders für ältere Menschen von Vorteil ist.
  • Radfahren als Quelle der Freude: Radfahren ist eine Ausdauertätigkeit, die uns nach etwa 30 Minuten mit der Ausschüttung der sogenannten Glücksbotenstoffe Endorphin und Serotonin belohnt. Vor allem Radfahren in der Natur entspannt und fördert das Wohlbefinden.

Radfahren ist gut für Sie und hilft Ihnen beim Abnehmen

Fettleibigkeit ist eine bedeutende Zivilisationskrankheit, die meist durch mangelnde Bewegung verursacht wird. Und oft ist der Wunsch, sich zu bewegen, durch den Wunsch motiviert, Gewicht zu verlieren. Wie viele Kalorien verbrennen Sie also beim Radfahren? Wenn Sie ziemlich aggressiv fahren, verbrennen Sie etwa 400 Kalorien pro Stunde. Je nach Terrain und anderen Faktoren wie Gegenwind kann es auch mehr sein. Radfahren ist eine einfache Methode, um Gewicht zu verlieren: Fahren Sie in einem niedrigen Gang und mit einer hohen Trittfrequenz, um sich im aeroben Bereich zu bewegen und so die Fettverbrennung zu aktivieren. Achten Sie darauf, dass Ihnen nicht die Luft ausgeht, denn sonst wird Ihre Radtour zum Fettkiller. Außerdem ist ein hohes Tempo gelenkschonend und garantiert einen effektiven Trainingseffekt. Wenn Sie Ihren Kalorienverbrauch beim Radfahren steigern wollen, versuchen Sie es mit einem Intervalltraining: Fahren Sie mehrmals während einer Fahrt fünf Minuten lang mit hoher Geschwindigkeit, und fahren Sie dann mit einem langsameren Tempo. Es ist aber nicht nur der aktuelle Kalorienverbrauch beim Radfahren, der Sie abnehmen lässt: Durch den Muskelaufbau benötigt Ihr Körper auf Dauer mehr Nahrung.

Vorschläge, wie das Radfahren der eigenen Gesundheit sehr zuträglich sein kann

Das Radfahren bietet also mehrere Vorteile. Wenn Sie gleich losfahren wollen, finden Sie hier ein paar Tipps für Anfänger und auch für diejenigen, die zu ihrem alten Hobby zurückkehren:

  • Fahren Sie in einem niedrigen Gang und treten Sie ständig in die Pedale. Das ist viel gesünder für die Gelenke und die Fitness als ein hoher Gang und ein unregelmäßiges Tempo.
  • Wählen Sie die richtige Fahrhaltung! Bei gestrecktem Bein sollte die Ferse die Unterseite des Pedals erreichen, während Sie auf dem Sattel sitzen. Es ist ratsam, den Oberkörper nicht mehr als 20 Grad nach vorne zu neigen, wenn Sie in einem gemäßigten Tempo fahren möchten. Die Handgelenke sollten nicht abgewinkelt sein.
  • Eine schlecht eingestellte Sitz- oder Lenkerhöhe führt häufig zu Taubheitsgefühlen im Gesäß- und Intimbereich sowie zu einem schmerzenden Nacken und kribbelnden Handgelenken. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, einen Fahrradfachhändler aufzusuchen.
  • Immer mit der Ruhe! Übertriebener Ehrgeiz führt nicht nur zu Überanstrengung und Muskelkater, sondern auch zu Frustration. Regelmäßigkeit, nicht hohe Intensität, ist das A und O für gutes Fahren und Freude am Sport. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Puls gleichmäßig und nicht zu hoch ist, da dies die Fettverbrennung beeinträchtigen könnte. Übrigens ist es eine gute Idee, vor und nach längeren Fahrradtouren ein paar Minuten für leichte Dehnungs- und Aufwärmübungen einzuplanen, besonders für Anfänger.
  • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Ausrüstung sowohl funktionstüchtig als auch sicher ist. Es ist nicht unbedingt notwendig, gleich ein neues Fahrrad zu kaufen oder viel in geeignete Kleidung zu investieren. Wenn Sie jedoch häufig bei Wind und Regen fahren wollen, sind atmungsaktive, wasserdichte Outdoor-Jacken und -Hosen eine gute Wahl. Auch gepolsterte Rad Hosen sorgen für Schmerzlinderung und mehr Komfort an empfindlichen Stellen. Zu guter Letzt sollten Sie unbedingt über einen passgenauen Fahrradhelm nachdenken – schließlich ist Ihr Kopf wichtiger als Ihr Haarschnitt.

Radfahren ist gut für Sie – und noch viel mehr!

Natürlich ist es sinnvoll, etwas für seine Gesundheit zu tun. Doch wer täglich vom Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Fahrrad umsteigt, schont die Umwelt, die Nerven und den Geldbeutel: kein CO2-Ausstoß, keine Staus, keine Parkplatzsuche und keine Parkgebühren. Sie kommen an die frische Luft, laden Ihre Batterien auf und werden fit. Abgesehen davon macht das Radfahren Spaß! Vielleicht können Sie sich sogar vorstellen, Ihren Urlaub mit dem Fahrrad zu verbringen.